Die Finanzkrise 2020 verunsichert viele. Falls auch du dich fragst, wie du dich in der Finanzkrise 2020 verhalten sollst, hilft dir dieser Artikel weiter. Hier findest du eine Erklärung in einfachen Worten was es mit dem Corona-Crash auf sich hat. Zudem gebe ich einige einfach umzusetzende Empfehlungen, um trotz der schwierigen Situation aus der Finanzkrise 2020 als Gewinner hervorzugehen. Am Ende des Beitrags schildere ich was ich persönlich in dieser Krise machen werde. Einen ähnlichen Beitrag mit meinen Einschätzungen vom März 2020 findest du hier.
Weltweiter Stillstand wegen eines Virus
Was du hier lernen kannst
- Weltweiter Stillstand wegen eines Virus
- Finanzkrise als Chance: Abwehrkräfte stärken!
- Vom Corona-Virus zum Finanzcrash
- Wirtschaftliche Auswirkungen des Corona-Virus
- Verhalten in der Finanzkrise: In Szenarien denken
- Verhalten in der Finanzkrise: Aktien zu meiden ist nicht schlau
- Verhalten im Finanzcrash: Einzelaktien
- Verhalten im Finanzcrash: ETFs und Sparpläne
- Verhalten in der Finanzkrise: Von steigenden Zinsen profitieren
- Hohe Cashreserven vorhalten, falls es zu einem weiteren Einbruch kommt
- Ist die Krise schon fast vorüber?
- Durchhalten! Die Dauer von Bärenmärkten beträgt 18 Monate – Ein Bullenmarkt dauert 5,5 mal so lange!
- Fazit zum Verhalten im Finanzcrash
- Wie ich mich persönlich im Finanzcrash verhalte
- Verhalten in der Finanzkrise: Low Cost Depot sichern
Die Corona Pandemie betrifft uns alle und die Auswirkungen merken wir jeden Tag. Wie in jeder Krise stechen die negativen Auswirkungen dabei besonders hervor. Unternehmenspleiten, der drohende Arbeitsplatzverlust, herbe Verluste im Aktiendepot, Alleine zu Hause zu sein wegen sozialer Distanzierung. Im schlimmsten Fall die Ansteckung mit dem Virus oder gar der Verlust eines nahen Verwandten. Das Virus hat das öffentliche Leben weitgehend lahmgelegt.
Finanzkrise als Chance: Abwehrkräfte stärken!
Bestimmt kennst du den Spruch, dass jede Krise auch Chancen hat. Auch wenn du es nicht glauben magst, dies gilt für die Corona-Krise. Möglicherweise hat sich für dich auch die Bedeutung unseres Gesundheitssystems erhöht. Immerhin konnten wir die Pandemie erstmal wirksam eindämmen.
Wie unser Immunsystem entwickelt auch die belastete Wirtschaft in der Finanzkrise neue Abwehrkräfte. Stillstehende Bänder aufgrund nicht mehr funktionierender Lieferketten haben gezeigt, wie verwundbar die Industrie ist. Die großen deutschen Automobilhersteller waren alle gezwungen Ihre Produktion vorübergehend auszusetzen, da sie die Teile nicht mehr beschaffen konnten. Im Zuge der Coronakrise machen sich Unternehmen deshalb Gedanken, wie sie Ihre Lieferketten robuster gestalten können. Das Stichwort lautet hier Insourcing. Zudem setzen zahlreiche Unternehmen, Schulen und Universitäten nun gezwungenermaßen verstärkt auf Digitalisierung. Homeoffice, Online Unterricht und Telemedizin sind während der Krise zu Überlebensrettern geworden. Davon können wir auch nach der Krise profitieren. Denn ich gehe davon, dass diese Errungenschaften uns erhalten bleiben werden.
Vom Corona-Virus zum Finanzcrash
Als das Corona-Virus in China im Dezember 2019 ausbrach wurde es vom Aktienmarkt zunächst komplett ignoriert, was heutzutage total erstaunlich klingen mag. Offenbar hat man die Gefahr einer exponentiellen Verbreitung zu Beginn einfach total unterschätzt. Sogar als sich Mitte Februar das Virus international ausbreitete, stiegen die Aktienmärkte weiter. In der westlichen Welt war man vielleicht einfach zu naiv: Wir wussten es alle nicht besser und hatten im Gegensatz zu den asiatischen Ländern keine Erfahrung mit einer Pandemie. Erst Ende Februar kam es dann zu plötzlichen Kurseinbrüchen und das Corona-Virus begann die Nachrichten zu beherrschen. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Virus China längst verlassen und eine explosionsartige Ausbreitung schien spätestens Anfang März unausweichlich.
Wirtschaftliche Auswirkungen des Corona-Virus
Die Wirtschaft wird durch das Corona-Virus auf mehreren Ebenen gleichzeitig belastet. Die Regierungen rund um den Globus wollen eine sich exponentiell ausbreitende Masseninfektion unbedingt verhindern. Schließlich hätte eine ungebremste Ausbreitung des Corona-Virus dramatische Konsequenzen zur Folge. Da das Gesundheitssystem total überlastet wäre, würde die Anzahl der Todesopfer in diesem Szenario stark ansteigen.
Da das Virus erstens sehr stark ansteckend ist und zweitens kein Impfstoff verfügbar ist, hilft gegen die rasche Ausbreitung nur das Unterbinden des direkten Kontakts von Mensch zu Mensch. Das social distancing hat für uns alle schwerwiegende Folgen. Das Gleiche gilt für die Wirtschaft. Schließlich dürfen Arbeiter und Angestellte nicht mehr ins Büro oder die Fabrik zum Arbeiten kommen. Dadurch sinkt die Produktivität stark ab. Zudem fehlen Zwischenprodukte die Unternehmen benötigen, um daraus Endprodukte zu erstellen, da Lieferketten unterbrochen sind. Unternehmen stellen schließlich nicht alles selbst her und sind auf diverse Zwischenprodukte aus internationalen Lieferketten angewiesen. Politische Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung wie z.B. Grenzschließungen verschärfen die Situation.
Branchen wie Tourismus oder auch die Reisebranche wurden von der Epidemie besonders stark getroffen, da Leute einfach viel weniger Reisen. Es Begann zunächst, indem zahlreiche Firmen als Vorsichtsmaßnahme Reisesperren verhängt haben. Später kamen Ausgangsbeschränkungen hinzu, um das social distancing weiter zu forcieren. Es ist davon auszugehen, dass auch nach dem Aufheben der Sperren die Leute weniger Reisen, da es Ihnen nicht wohl ist bei dem Gedanken ist. Großevents wurden weltweit abgesagt. Selbst das Münchener Oktoberfest ist bereits gecancelt. In der Folge brechen die Gewinne von Reise- und Eventveranstaltern, Fluglinien, Kreuzfahrtveranstalter und vielen weiteren Branchen weg.
Verhalten in der Finanzkrise: In Szenarien denken
Einen Tag nach den bis dato größten Kursabstürzen in der Coronakrise, blieb ich optimistisch und stellte zwei einfache Regeln vor, mit denen du langfristig immer am Aktienmarkt gewinnst.. Im Zuge der jüngsten Erholung seit Ende März scheint die Börse auf eine besiegbare Corona Pandemie zu setzen, die ein schnelles Wiederanlaufen der Wirtschaft ermöglicht. Eine tiefgreifende Rezession wäre damit, trotz eines BIP Einbruchs in Deutschland von über sechs Prozent, zunächst abgewendet. Das wäre ein schönes Szenario. Allerdings ist dessen Eintreten ungewiss und es könnte auch ganz anders kommen. Von daher ist es wichtig, auf unterschiedliche Szenarien bestmöglichst vorbereitet zu sein.
So ungewiss die Nahe Zukunft auch sein mag, so sicher ist eine Erholung der Wirtschaft in einem längeren Zeitraum. Bislang haben wir noch jede Krise gemeistert. Auch wenn die Wolken grau sind, sind die langfristigen Chancen gut.
Verhalten in der Finanzkrise: Aktien zu meiden ist nicht schlau
Auch im Finanzcrash brauchen Menschen Produkte. Manche werden sogar in Krisenzeiten deutlich stärker nachgefragt. Leere Konservenregale im Supermarkt waren in den vergangen Wochen eindringliche Beispiele dafür. Zudem dürfte auch mehr geraucht und getrunken werden. Daher spricht man auch von nicht zyklischen Konsumgütern. Zyklische Konsumgüter hingegen werden in Zeiten einer Krise deutlich schwächer nachgefragt. Dazu zählen z.B. große Investitionsgüter, deren Kauf einfach verschoben werden kann. Autos beispielsweise.
Verhalten im Finanzcrash: Einzelaktien
Wer bis jetzt Halter von mehreren Einzelaktien ist, muss da auch in der Krise nicht aufgeben. Nach wie vor, ist es dabei wichtig, auf Qualität und Wachstum zu achten. Dies ist beim langfristigen Investieren immer wichtig, ob nun Coronakrise oder nicht. Viele Branchen sind in der Coronakrise und die Zeit danach hervorragend aufgestellt. Diese Branchen erhalten Rückenwind vom Megatrend Digitalisierung der durch Corona nur noch verstärkt wurde. Hierfür wird IT-Infrastruktur wie zum Beispiel Rechenzentren benötigt. Auch an den Börsen und bei Brokern führt steigender Informationsbedarf und Handel zu höheren Umsätzen. Bei dem von Konto-Kredit-Vergleich.de empfohlenen Smartbroker*, kommen die Mitarbeiter dem gestiegenen Antragsvolumen kaum noch hinterher und benötigen mittlerweile 3-4 Wochen zur Eröffnung neuer Depots. Wenn du mehr über gewisse Branchen und deren Abschneiden in der Coronakrise wissen willst, empfehle ich dir diesen Artikel beim Aktienfinder.
Zudem gelten Aktien als Sondervermögen. Das bedeutet, dass sie im Falle einer Bankeninsolvenz nach wie vor dem Anleger gehören und nicht als Konkursmasse mit verwertet werden. Dies gilt ebenfalls im Falle eines eventuellen Euro Zusammenbruchs, wie er von manchen Crash-Propheten bereits befürchtet wird. Die Wertpapiere behalten Ihren Wert. Wenn es den Euro tatsächlich nicht mehr geben sollten, werden die Firmenanteile eben in eine andere Währung umgeschrieben. Selbst in diesem absolut krassen Szenario besteht bei nüchterner Betrachtung kein Grund zur Panik.
Verhalten im Finanzcrash: ETFs und Sparpläne
Breit gestreute Aktien-ETFs würde ich einfach weiter laufen lassen. So handhabe ich das auch aktuell. Langfristig aufgebaute und besparte Portfolios profitieren vom Cost-Average-Effekt. Gegebenenfalls enthalten große Indizes auch einige „Zombie-Firmen“ – um dieses Wort einmal zu benutzen -, die bei einem Crash Hops gehen. Zudem sind natürlich auch stark gebeutelte Branchen mit dabei. Allerdings wird dieser Effekt aber erstens durch die Breite des ETFs weg diversifiziert, und zweitens ist das Aufwärtspotential bei starken Rückgängen nur umso stärker.
Die langfristigen Wertverläufe seit 1985 sprechen jedenfalls stark dafür: Trotz Corona und drei weiteren Crashs, liegt die durchschnittliche Wertsteigerung des S&P 500 bei 8 % p.a. Hierin sind noch nicht mal Dividenden berücksichtigt.
Ist es bei diesem starken 35-jährigen Kursverlauf wirklich ein cleveres Verhalten in der Finanzkrise 2020 jetzt aus deinen ETFs auszusteigen?
Verhalten in der Finanzkrise: Von steigenden Zinsen profitieren
Es gibt durchaus auch positive Nachrichten für Sparer. In der Finanzkrise lohnt sich sparen wieder! Da viele Anleger Ihr Geld abziehen sinkt das Angebot. Da der Zins den Preis des Geldes ausdrückt steigen nun die Zinsen. Üppige Finanzspritzen zur Ankurbelung der Weltwirtschaft tun natürlich hier Ihr übriges und befeuern Zinsniveau und Inflation weiter. Auf der Nachfrageseite besteht ein erhöhter Kreditbedarf von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die in der jetzigen Situation nichts verkaufen können. Die Banken benötigen Geld, um diese Kredite zu refinanzieren. Dementsprechend reagieren sie und erhöhen in der Corona-Krise die Zinsen fürs Tages- und Festgeld. Im Folgenden sind die aktuell besten Angebote für Tagesgeld (Flexgeld) aufgelistet.
Die aktuell besten Angebote aus dem Tagesgeldvergleich von Konto-Kredit-Vergleich.de | |||||
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Bank | Jährlicher Zins | Zinsgarantie | Zinsgutschrift | Bonus | Beispiel: Zins eff. inkl. Bonus** |
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Hohe Cashreserven vorhalten, falls es zu einem weiteren Einbruch kommt
Häufig liest oder hört man von dem Tipp, höhere Cash-Reserven vor dem Crash anzusparen und dann im Falle eines Falles günstig nachkaufen zu können. So könnte man zum Beispiel nur die Hälfte des Kapitals investieren und die andere Hälfte als Cash-Reserve vorhalten. Falls es zu einem weiteren Zusammenbruch am Aktienmarkt kommt, könnte man die zweite Hälfte investieren. Falls es nicht dazu kommt, hat man wenigstens mit der Hälfte des Kapitals Dividenden erhalten.
Das liest sich nun sehr einfach, ist in der Praxis aber nur schwer umsetzbar. Unter anderem deshalb, da es aufgrund der großen Panik durch Medien, Freunde und vielleicht auch angekündigte Kurzarbeit am Arbeitsplatz emotional sehr schwierig ist nun wo alles in Scherben liegt sein restliches Geld zu investieren. Vielleicht kannst du das nach den aktuellen Geschehnissen gut nachvollziehen. Daher würde ich dem Rat von Warren Buffet folgen, und auch in Zeiten, wenn sich eine Krise anzubahnen scheint, keine allzu großen Cash Reserven anhäufen. Zudem ist ein weiterer Einbruch am Kapitalmarkt keineswegs sicher. Die aktuellen Zahlen der Neuinfektionen lassen da eher etwas Hoffnung, dass es mit der Krise zumindest am Aktienmarkt schon bald vorüber sein könnte…
Ist die Krise schon fast vorüber?
In Deutschland gibt es laut dem RKI am 28.04. über 156.337 bestätigte Fälle. Das Gute: In Deutschland ist die Anzahl der Neuinfektionen nun rückläufig. Hierzulande zeigen die Quarantäne Maßnahmen wohl erste sehr positive Wirkungen. In den letzten Tagen gab es weniger als 2.000 neue Ansteckungen am Tag. Das ist weniger als ein Drittel, verglichen mit den Höchstwerten der Pandemie.
[cvct country-code=”DE” style=”style-2″ title=”Deutschland Covid19 Cases Update” label-total=”Total” label-deaths=”Gestorben” label-recovered=”Geheilt” label-active=”Aktiv” label-recovered-per=”Geheilt %” label-death-per=”Tote %” bg-color=”#96c7e5″ font-color=”#fff”]Da wir jetzt alle zu Hause bleiben müssen, und mittlerweile auch die nötige Disziplin an den Tag legen, bin ich positiv, dass wir diese Krise bald meistern werden.Jeder Einzelne muss hier seiner Verantwortung nachkommen, und das Thema mit der Notwendigen Ernsthaftigkeit betrachten.
Weitere Hoffnung: Drei Krankenhäuser in Deutschland nehmen nun an Studien mit dem Wirkstoff Remdesivir teil. Die Düsseldorfer Uni-Klinik (UKD) setzt nun das Medikament laut eigener Mitteilung bereits in einigen Einzelfällen ein. Das Medikament wurde ursprünglich gegen Ebola entwickelt und muss nun noch auf diverse Studienergebnisse warten, um am Markt großflächig einsatzbereit zu sein. Ein kleiner Hoffnungsschimmer besteht also. Sollte das Medikament die Zulassung tatsächlich bekommen, dürfte es nicht lange dauern, bis wir wieder zu unserem normalen Leben zurückkehren können und die Krise beendet sein wird.
Durchhalten! Die Dauer von Bärenmärkten beträgt 18 Monate – Ein Bullenmarkt dauert 5,5 mal so lange!
Der Aktienmarkt hat sich seit der Situation Ende März schon wieder stark erholt. Auch wenn es keineswegs sicher ist, dass diese rasante Erholung sich so fortsetzt, lohnt es sich die aktuelle Situation mit anderen Bärenmärkten in der Vergangenheit zu vergleichen. Hierzu blicken wir auf das US-amerikanische Schwergewicht – den S&P 500: Der kürzeste Bärenmarkt in der mehr als 100-jährigen Geschichte dauerte etwas länger als drei Monate. Das war die Krise 1987. Lange Krisen waren die Weltwirtschaftskrise 1929 mit 2,8 Jahren und das Platzen der Dot-Com Blase 2000 mit 2,5 Jahren. In folgender Darstellung von J. Sibers sind die Bullen- und Bärenmärkte des weltweit ältesten Börsenmarkts – den USA – dargestellt.
Bullenmärkte sind blau hinterlegt, Bärenmärkte orange. Zudem sind der jährliche als auch die gesamte Marktveränderung in Prozent in der Grafik eingetragen.
Es ist leicht zu erkennen, dass Bullenmärkte in der Vergangenheit stets deutlich länger dauerten als Bärenmärkte. Da es für dich spannend sein könnte, wie lange die Bullen und Bärenmärkte im Durchschnitt andauerten, habe ich eine kleine Tabelle erstellt. Damit kannst du eine Abschätzung treffen, auf was du sich in der Coronakrise 2020 einstellen musst.
Aus der Tabelle geht hervor, dass Bärenmärkte im langjährigen Schnitt etwa eineinhalb Jahre oder 17,5 Monate andauerten. Hingegen rannten die Bullenmärkte durchschnittlich 8,1 Jahre lang. Das ist 5,5 mal länger! Das gibt doch erstmal Hoffnung, auch wenn es trotzdem zu einem erneuten Einbruch in der aktuellen Situation kommen sollte.
Fazit zum Verhalten im Finanzcrash
In diesem Artikel hast du erfahren, warum das Corona-Virus zum Finanzcrash führte. Ein gutes Verhalten in der Finanzkrise besteht (wie immer beim Investieren) aus zwei einfachen Schritten (eine genauere Erklärung dazu findest du hier):
- Ermittle deine Risikotoleranz
- Investiere regelmäßig entsprechend deiner Risikotoleranz
Vielleicht hast du durch die Finanzkrise die Möglichkeit gehabt, zu merken wie sich ein 30 oder 40 Prozentiger Depoteinbruch anfühlt. Falls du damit nicht gut schlafen kannst, solltest du so ehrlich wie die Ex-Studentin sein, und in Zukunft in weniger risikoreiche ETFs und Geldanlagen investieren.
Wenn dir der Kurssturz mental nichts anhaben konnte, solltest du weiterhin so investieren wie du es in der Vergangenheit getan hast. Ich selbst kann mit den Verlusten von über 30 Prozent aktuell noch ganz gut leben. Daher lasse ich meine Sparpläne weiterlaufen, und habe sie zum März sogar drastisch erhöht.
Wie ich mich persönlich im Finanzcrash verhalte
Ich lasse mich von der Finanzkrise also nicht groß beeindrucken und verhalte mich bis auf meine Sparplanerhöhung so, wie ich es vorher auch getan habe. Mit den Verlusten von über 30 % konnte ich auch Ende März noch gut schlafen, als die Weltmärkte ihre Corona Tiefststände erreichten. Allerdings überlege ich nun meinen Cashpuffer zur Fimbank* zur schieben. Hierfür würde ich einen kleinen Bonus und deutlich mehr Zinsen als bei Consors, Comdirect oder ING bekommen! Auch nicht schlecht.
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Disclaimer: Es handelt sich um gut recherchierte, aber dennoch unverbindliche Informationen.