Tipps zu deiner Rente

Warum du heute schon an morgen denken solltest und wie du dich zum Thema Altersvorsorge bestmöglich absichern kannst. Ich verrate meine vier Tipps, was Rente betrifft. Welche Fehler werden bei der Rentenplanung häufig begangen? Auch hierzu liefert der Artikel Antworten.

Ein weit verbreiteter Irrtum in unserer Gesellschaft besteht darin, dass viele Menschen glauben für die Altersvorsorge sei noch viel Zeit. Warum du besser heute schon die richtigen Weichen für deine Zukunft stellen solltest.

Mit der Altersvorsorge kann man nicht früh genug anfangen ;)
Mit der Altersvorsorge kann man nicht früh genug anfangen 😉

Sinkendes Rentenniveau in Deutschland

Die Situation vieler Menschen im heutigen oder zukünftigen Rentenalter ist leider oft nicht so rosig. Oft liegt die Problemursache Jahre oder Jahrzehnte zurück: Eine angemessene Finanzplanung fürs Alter hat nie stattgefunden. Das über viele Jahre verdiente Geld wurde einfach verlebt. Da das staatliche Rentenniveau über die letzten Jahre kontinuierlich gesunken ist (siehe Grafik), bleibt das Thema Altersvorsorge brisant.

Grafik: Rentenniveau in Deutschland ausgedrückt als das Verhältnis von Standardrente zu Durchschnittsverdienst. Visualisierung: Konto-Kredit-Vergleich.de | Datenquelle: Deutsche Rentenversicherung

Entscheidende Elemente für den düsteren Ausblick in die bevorstehende Rentenzeit sind das sinkende gesetzliche Rentenniveau und die Tatsache, dass viele Menschen diese Missverhältnisse nicht durch eigene Vorsorge ausgleichen. Laut einer Studie von Deloitte aus dem Jahr 2017 kümmern sich 20 % der Deutschen nicht speziell um eine private Eigenvorsorge, weitere 39 % sorgen lediglich mit einem Giro-, Tages- oder Festgeldkonto vor. Dies ist durch die dortigen geringen Verzinsungen bei weitem nicht ausreichend. Schließlich ist der Zinseszinseffekt eine wesentliche Säule beim Kapitalaufbau. Daher verwundert es auch nicht weiter, dass sich entsprechend genannter Studie circa 61 % der deutschen Bevölkerung von Altersarmut bedroht fühlen.

Tipps zur Rente: Gut geplant ist halb gemacht

Trotzdem sind, richtige Planung vorausgesetzt, auch die klassisch romantischen Rentnervorstellungen mit Cabriolet fahren beim Sonnenuntergang auch mit einem deutschen Durchschnittsgehalt möglich.

Aber warum ist die Planung der Altersvorsorge für Viele so ein schwieriges Thema, dass über Jahre hinweg nicht angegangen wird? An mangelnder Information kann es kaum liegen. Die Rentenversicherung informiert Arbeitnehmer jährlich über die Ihnen später zustehenden Bezüge. Ist uns unser Zukünftiges Ich uns einfach nicht wichtig genug?

Meiner Meinung nach ist eine der größten Hürden, die wir hinsichtlich Altersvorsorge meistern müssen, die zeitliche Entfernung zum Rentenalter richtig einzuschätzen. In der Regel müssen bis zum Renteneintritt noch viele Jahre oder sogar Jahrzehnte überbrückt werden.

Die Rente wird dadurch zu einem abstrakten Ereignis, dass wir nicht richtig mit unserem Verstand fassen und begreifen können. Wir neigen dazu unsere aktuellen Bedürfnisse vor zukünftige Bedürfnisse zu stellen. Evolutionsbiologisch ergibt dies Sinn. Jahrmillionen wurde unser genetischer Code so programmiert, dass er zunächst versuchte akuten Gefahren zu entkommen und die akuten Bedürfnisse (Hunger, Durst, Dach über dem Kopf) unserer Vorfahren zu befriedigen. Ein Überleben wäre sonst nicht möglich gewesen.

Tipps zur Rente: Nicht in Schockstarre verfallen

Eine weitere Herausforderung beim Thema Altersvorsorge ist die Vielzahl und Komplexität von Altersvorsorgeprodukten. Diese Komplexität ruft bei Vielen eine Art Angstzustand hervor. Dadurch geraten die Menschen in „Schockstarre“ mit der Folge, dass sie sich nun überhaupt nicht mehr mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigen. Dabei ist Ihnen jedoch nicht klar, dass sie sich dadurch automatisch auf die Verliererseite begeben. Denn jedes Jahr der Untätigkeit ist ein Jahr an verlorenem Zinseszins.

Eine finanzielle Eigenvorsorge in Deutschland wurde durch die Reformen in jüngerer Zeit erleichtert. Dazu zählen beispielsweise die Einführung von Riester- und Rürup Rente sowie die betriebliche Altersvorsorge, welche der Staat durch Steuerentlastungen unterstützt. Eine einfache Möglichkeit zur Aufbesserung der gesetzlichen Rente besteht also darin, mit dem Arbeitgeber über eine betriebliche Zusatzvorsorge zu sprechen. Es existieren verschiedene Formen der betrieblichen Altersvorsorge: von der Direktzusage mit Einmalzahlung bis zu einer über mehrere Jahre verteilten Rentenzahlung ist oft Vieles möglich. Erkundige dich doch mal bei deinem Arbeitgeber.

Tipps zur Rente: Vorsorgepläne nutzen


Vorsorgepläne wie die betriebliche Altersvorsorge sind oft eine gute Möglichkeit, an das Thema Altersvorsorge einen Haken zu machen. Denn: Einmal aufgesetzt laufen die Pläne jeden Monat kontinuierlich weiter. Vom Prinzip ähnlich funktionieren ETF Sparpläne in breit streuende Indexfonds wie beispielsweise den MSCI World. Nachdem man sich ein passendes Depot und die entsprechenden ETFs einmal ausgesucht hat – läuft der monatliche Kapitalaufbau von alleine. Eine weitere Alternative für TechGeeks stellen Robo-Advisor dar. Auch hier gibt es Robo-Advisor die sich auf die Altersvorsorge spezialisiert haben. Wichtigster Faktor bei allen Optionen ist gar nicht so sehr das letztendliche Produkt, für das man sich entscheidet, sondern die Regelmäßigkeit mit der man dies über viele Jahre hinweg bespart. So kann durch den Zinseszinseffekt auch aus kleinen Guthaben großes Vermögen entstehen.

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Die Planung deiner Altersvorsorge hat einen immenen Einfluss auf deine finanzielle Zukunft. Da die zu bewältigenden Herausforderungen groß sind ist alles was Klarheit und Einfachheit in das Thema Altersvorsorge bringt von großem Nutzen. Nimm dir also die Zeit, damit die große Vision eines entspannten Leben im Alter, inklusive spritzigen Cabriofahrten über Teneriffa, wahrscheinlicher wird.

Beim Befolgen der Tipps zu deiner Rente steht dem Roten Cabriolet später nichts mehr entgegen.
Die richtige Planung vorausgesetzt, stellt Cabriofahren im Rentneralter finanziell kein Problem dar. | Bildquelle: Pixabay.com. User: Designer Kottayam

Tipps zur Rente: #Do

  • Wenn man mehr als 45 Jahre Rentenbeiträge in die Kasse einbezahlt hat, kann man mit 63 Jahren in Rente gehen.
    In Deutschland gibt es seit Juli 2014 die abschlagsfreie Rente für Menschen die mindestens 45 Jahre in das Rentensystem eingezahlt haben.Vor Verabschiedung des Gesetztes mussten bei Renteneintritt vor der Regelaltersgrenze ca. 0,3 Prozent Kürzungen (Quelle) bei der Rente in Kauf genommen werden.
  • Ausländische Rentenbeiträge in Deutschland erhalten
    Deutsche Staatsbürger, die vorübergehend im Ausland gearbeitet haben und in Deutschland in Rente gehen, können ihre Rentenansprüche auf ihr deutsches Konto übertragen lassen. Das funktioniert auch umgekehrt: Die deutsche Rentenkasse kann Ansprüche an das Land des neuen Wohnsitzes übertragen.
  • Einen Altersvorsorgeplan erstellen
    Die meisten finanziellen Fragen zur Absicherung im Alter beantworten sich durch einen soliden Finanzplan von alleine. Dieser berücksichtigt deine monatlichen Ein- und Ausgaben inklusive beispielsweise notwendiger Versicherungen oder geplanter Investitionen und weitere Elemente. Ein professioneller Finanzplaner kann Lücken im Plan identifizieren und dich so ohne großen Zeitverlust finanziell in die richtige Richtung lenken. Alternativ kannst du dich mit einem Excel Blatt natürlich auch erstmal selbst an die Arbeit machen. Viele Banken, wie beispielsweise auch die N26*, machen einem hier das Leben leichter, da alle Ein- und Ausgaben Kategorien zugeordnet werden können. Durch den Excel Export der Daten lassen sich leicht weitere Berechnungen anstellen und nicht erfasste Zahlungsströme ergänzen.
  • Spreche mit deinem Partner über die Rente
    In vielen Partnerschaften sind Geld & Finanzen nach wie vor ein Tabuthema, über das zu wenig gesprochen wird. Ein häufiger Fehler liegt daher darin das Thema Altersvorsorge nicht mit der „bessern Hälfte“ zu besprechen. Ein häufiges Versäumnis das Paaren unterläuft, ist die Auswirkungen der Rente auf Ihren Alltag richtig einzuschätzen. Ein regelmäßiges Gespräch darüber schafft Klarheit und hilft Probleme frühzeitig zu entdecken und ein gemeinsames Bild zu entwickeln. Beispielsweise können diese „Money-Talks“ dazu genutzt werden Entscheidungen zu treffen: Wer das Familienvermögen erbt oder wie hoch Zukünftige Ausgaben monatlich sein dürfen, um im Rentenbudget zu bleiben.

Tipps zur Rente: #Don’t Do

  • Sei nicht unrealistisch bezüglich deines voraussichtlichen Bedarfs
    Eine Faustregel besagt, dass man in der Rentenphase etwa 80 % des zuvor verfügbaren Einkommens haben sollte. Du hast bessere Daten, da du deine Ausgaben durch Führen eines Haushaltsbuchs genauer kennst? Noch besser, dann greife darauf zurück. Vergiss einen Sicherheitspuffer jedoch nicht.
  • Beginnen nicht zu spät mit der Altersvorsorge
    Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass für die Altersvorsorge noch viel Zeit bleibt. Der richtige Zeitpunkt mit dem Sparen anzufangen war gestern, der zweitbeste ist, nachdem du diesen Artikel zu Ende gelesen hast 😊. Der Zinseszinseffekt braucht viele Jahre um richtig wirken zu können. Des Weiteren bleibt dir durch den frühen Anfang noch etwas Zeit, um mit unterschiedlichen Herangehensweisen zu experimentieren und den passenden Weg für dich zu finden.

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>> Dürfen’s ein paar mehr Zinsen sein? << Zum Tagesgeldvergleich
>> Depots für jeden Anlagetyp << Zum Depotvergleich
>> Aktive oder passive gemanagte Fonds << Meine Meinung

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Disclaimer: Es handelt sich um gut recherchierte, aber dennoch unverbindliche Informationen. Keinesfalls handelt es sich um Kaufempfehlungen! Die Wertentwicklung in der Vergangenheit garantiert keine zukünftigen Ergebnisse.

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