Die Dauer von Bärenmärkten

Die Dauer von Bärenmärkten

Ich verfolge seit neuestem regelmäßig das Corona Dashboard der Hopkins Universität. Die Macher haben hier vor kurzem die Darstellung etwas überarbeitet und man kann nun ganz einfach den Fortschritt des Coronvirus in allen möglichen Ländern verfolgen. Während einige Länder, z.B. Südkorea und Deutschland auf einem guten Weg zu sein scheinen, steht anderen wie den USA und Brasilien das schlimmste wohl erst noch bevor. Immerhin ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen über das letzte Wochenende nun erstmal konstant geblieben. Trotzdem, sind wir in Deutschland nach über 40 % Einbruch im Dax von 13.795 Punkten auf 8255 Punkten nun eindeutig in eine Rezension geschlittert. Dies ist für uns alle keine schöne Erfahrung, und da wir aus dieser Situation so schnell wie möglich wieder herauswollen und normal zur Arbeit gehen möchten, habe ich ein paar Daten zusammengesucht, die zeigen, wie lange die Dauer von Bärenmärkten in der Vergangenheit war.

Nachdem wir nun wissen welche passiven Einkommensströme die besten sind, wie man in einer Krise souverän bleibt und welche Vorteile man aus der Coronakrise ziehen kann – ist es als Nächstes welche Dauer Bärenmärkte in der Vergangenheit hatten. So weißt du, mit was du rechnen musst.

Das Gute gleich vorab: Die Dauer von Bärenmärkten lag bei überschaubaren eineinhalb Jahren. Häufig waren es nur wenige Monate.

Tägliche Corona Neuinfektionen weltweit. Quelle: Hopkins Universität


Tägliche Corona Neuinfektionen weltweit. Quelle: Hopkins Universität
Tägliche Corona Neuinfektionen Südkorea. Quelle: Hopkins Universität
Tägliche Corona Neuinfektionen Südkorea. Quelle: Hopkins Universität
Tägliche Corona Neuinfektionen Deutschland. Quelle: Hopkins Universität
Tägliche Corona Neuinfektionen Deutschland. Quelle: Hopkins Universität

Erster Schritt geschafft? ⇾ Plateau bei den Neuinfektionen

Die Daten sind noch relativ frisch, aber wir haben es letztes Wochenende geschafft, dass die Neuinfektionen mit dem Coronavirus weltweit konstant blieben. Dies entspricht einer Wachstumsrate von 1,0. Das ist ein wichtiger Schritt, denn auch wenn die Anzahl der Neu Infizierten weiterhin stark zunimmt, so deuten die Daten darauf hin, dass das exponentielle Wachstum gebrochen zu sein scheint. Sicher lässt sich das aktuell noch nicht sagen, da zwei Tage Plateau dafür zu wenig sind. Das Plateau könnte auch damit zu begründen sein, dass am Wochenende einfach weniger Leute zum Arzt gehen und eine Diagnose gestellt bekommen. Klar ist aber immerhin: Der Trend entwickelt sich Erstmals seit Beginn der weltweiten Pandemie in eine positivere Richtung.

>> Welche Details du als Investor sonnst noch in der Coronakrise wissen solltest, kannst du hier nachlesen. <<

Die Dauer von Bärenmärkten beträgt 18 Monate – Ein Bullenmarkt dauert 5,5 mal so lange!

Eine Reaktion mit Panik und Angst wäre in der aktuellen Situation genauso fahrlässig wie Gleichgültigkeit. Halten wir uns daher an die Fakten. Blicken wir auf das US-amerikanische Schwergewicht – den S&P 500: Der kürzeste Bärenmarkt in der mehr als 100-jährigen Geschichte dauerte etwas länger als drei Monate. Das war die Krise 1987. Lange Krisen waren die Weltwirtschaftskrise 1929 mit 2,8 Jahren und das Platzen der Dot-Com Blase 2000 mit 2,5 Jahren. In folgender Darstellung von J. Sibers sind die Bullen- und Bärenmärkte des weltweit ältesten Börsenmarkts – den USA – dargestellt.

Die Dauer von Bullen- und Bärenmärkten von 1903 -2016 in den USA im Vergleich
Dauer von Bärenmärkten  #Über 100 Jahre Daten
Bullen und Bärenmärkte von 1903 -2016 in den USA –  Über 100 Jahre Daten. Datenquellen: Robert Shillers Datenbibliothek. Berechnungen von Newfound Research. Definition: Bullenmärkte werden vom niedrigsten Schlusskurs definiert, der erreicht wurde, nachdem der Markt um 20 % oder mehr gefallen ist, bis zum nächsten Kurshoch. Bärenmärkte sind definiert als ein Kursrückgang von 20 % oder mehr. Für diese Berechnungen wurden monatliche Daten verwendet. Link zur Quelle. Modifikation: Konto-Kredit-Vergleich.de

Es ist leicht zu erkennen, dass Bullenmärkte in der Vergangenheit stets deutlich länger dauerten als Bärenmärkte. Da es für dich spannend sein könnte, wie lange die Bullen und Bärenmärkte im Durchschnitt andauerten, habe ich eine kleine Tabelle erstellt. Damit kannst du eine Abschätzung treffen, auf was du sich in der Coronakrise 2020 einstellen musst.

Die Dauer von Bullen- und Bärenmärkten von 1903 -2016 in den USA. Durchschnittlicher Bärenmarkt: 1,5 Jahre; Durchschnittlicher Bullenmarkt: 8,1 Jahre  #Über 100 Jahre Daten
Dauer von Bärenmärkten
Dauer Bullen und Bärenmärkte von 1903 -2016 in den USA. Durchschnittlicher Bärenmarkt: 1,5 Jahre; Durchschnittlicher Bullenmarkt: 8,1 Jahre
#Über 100 Jahre Daten

Aus der Tabelle geht hervor, dass Bärenmärkte im langjährigen Schnitt etwa eineinhalb Jahre oder 17,5 Monate andauerten. Hingegen rannten die Bullenmärkte durchschnittlich 8,1 Jahre lang. Das ist 5,5 mal länger!

Für jene, die, wenn die Kanonen donnern günstig zukaufen möchten, ist es gut, das im Hinterkopf haben.

Etwa eineinhalb Jahre dauerten Börsenabschwünge in den USA. Manchmal waren es auch nur wenige Monate.

Dies können wir aus über 100 Jahren Historischen Daten ableiten

Der neue Bullenmarkt und die Ableitung

Es wird einen neuen Bullenmarkt (🐂) geben. Daran besteht kein Zweifel. Meine Prognose ist, dass dieser beginnen wird, wenn sich die Lage halbwegs stabilisiert hat. Auf jeden Fall wird es sein bevor alles in trockenen Tüchern ist und es absolut glasklar ist, dass sich die Lage nun entspannt. Dies hängt damit zusammen, dass die Märkte stets Hoffnungen und Ängste mit einpreisen. In gewisser Weise verhalten sich Aktienmärkte damit wie die erste oder zweite Ableitung einer Funktion. Sobald eine Trendumkehr der Situation absehbar ist, haben Anleger Hoffnung oder Angst. Dies lässt die Märkte bereits ausschlagen bevor die Situation eingetreten ist.

Der chinesische Markt, welcher über den Shanghai Composite (SSE) abgebildet wird, hörte auf einzubrechen, als die Neuinfektionen mit dem Coronavirus gerade erst anfingen zurückzugehen. Ob sie dauerhaft zurückgehen würden, oder kurz darauf erneut anschwellen, war damals keineswegs mit Sicherheit absehbar. Die kumulierten Fallzahlen standen damals gerade erst am Anfang und es infizierten sich noch zahlreiche Menschen mit COVID-19. Allerdings zeigte die Ausgangssperre bereits Wirkungen und die Anleger hatten Hoffnung, dass die Situation bald wieder zum Normalzustand zurückkehrt.

Das folgende Bild stellt den Zusammenhang dar: Die Aktienmärkte fangen schon an sich zu erholen, als die Neuinfektionen minimal zurückgingen. Die Situation war damals noch keinesfalls unter Kontrolle. Die Aktienmärkte reagieren auf Trends und verhalten sich im mathematischen Sinn, daher vergleichbar wie die Ableitung einer Funktion.

Dauer von Bärenmärkten: Die gute Nachricht

Da ein Plateau der Infektionszahlen nun erstmal erreicht zu sein scheint, könnte es schnell gehen bis die Aktienmärkte wieder erholen. Schließlich haben wir gesehen, dass es in China ähnlich war! Kurzfristig ist aufgrund der Paniksituation aber weiterhin mit starker Volatilität zu rechnen. Eine weitere gute Nachricht aus der Vergangenheit ist, dass die Erholung an der Börse meistens umso schneller erfolgte, je stärker der Einbruch war. Und der Rücksetzer 2020 um mehr als ein Drittel hat sich schon gewaschen! In China war die Virenausbreitung nach drei Monaten unter Kontrolle. Am 23.03. lockert die chinesische Regierung die Ausgangssperren wieder.

Daher bietet diese Krise eine Mega-Chance und zahlreiche Vorteile – nicht nur finanziell. Voraussetzung sind langer Atem und Füße still halten können.

Depotempfehlung um günstig in der Coronakrise nachzukaufen: Smartbroker*

Im Dezember 2019 erschien SmartBroker* auf der Bildfläche. Dahinter steht wallstreet:online capital AG. Miteigentümer von wallstreet:online eines der größten deutschsprachigen Finanz- und Wirtschaftsportale.

Es ist ein kostenloses Depot, bei dem für 4 Euro pro Order gehandelt werden kann. Im Unterschied zu Trade-Republic kann man bei Smartbroker allen deutschen Börsen handeln. Zudem besteht Zugang zu 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag. Zudem hat der Anbieter angekündigt die Handelsgebühr auf 0 Euro zu senken.

Das bietet Smarbroker an

  • Keine Depotgebühren
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  • Handel an allen deutschen Börsenplätze
  • 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag
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  • Handel über echte Börse möglich
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Großer Vorteil des Smartbroker Depots: 15 besparbare Vanguard ETFs stehen zur Verfügung. Quelle: JustETF.com
Großer Vorteil des Smartbroker Depots: 15 besparbare Vanguard ETFs stehen zur Verfügung. Quelle: JustETF.com

Sparpläne bei Smartbroker

Smartbroker verfügt über ein umfassendens Angebot von Sparplänen. Zudem sind diese mit 0,20% (mindestens 0,80 Euro) je Ausführung relativ erschwinglich, wenngleich andere Anbieter hier bessere Angebote haben.

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  • besonders günstig: nur 0,20% (mindestens 0,80 Euro) je Ausführung
  • bereits ab 25 Euro pro Ausführung möglich
  • Sparplanausführung: monatlich, zweimonatlich, vierteljährlich sowie halbjährlich möglich

ETF-Sparplan-Aktion bei Smartbroker

Der Anbieter geht auf Kundenfang und bietet 295 sparplanfähige ETFs komplett kostenlos an. Darunter fallen ETFs der Anbieter Amundi, XTrackers, Lyxor und iShares. Schade, dass keine Vanguard ETFs dabei sind. Wer Vanguard ETFs möglichst günstig besparen möchte, geht wohl am Besten zur DKB. Bei der DKB* können Vanguard Sparpläne schon für 0,49 Euro Flat Fee ausgeführt werden. Damit zeigt der Anbieter einmal mehr, dass er auch den Brancheneulingen durchaus Paroli bieten kann.

Nachteilig ist, dass auch Smartbroker Strafzinsen von 0,5 % auf Bareinlagen erhebt. Allerdings nur wenn die Cashquote mehr als 15 % im Verhältnis zum Depotwert beträgt. Als Grundlage wird der Quartalsdurchschnitt zugrunde gelegt. Der Strafzins/das Verwahrnentgelt wird nur auf den Teil erhoben der über der 15 % Cashquote liegt. Neukunden sind in den ersten drei Monaten von der Gebühr befreit.

 

 

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Disclaimer: Es handelt sich um gut recherchierte, aber dennoch unverbindliche Informationen. Keinesfalls handelt es sich um Kaufempfehlungen! Die Wertentwicklung in der Vergangenheit garantiert keine zukünftigen Ergebnisse.

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