Was passiert mit zuviel Geld auf dem P-Konto?

Bei einem Pfändungsschutz-Konto oder P-Konto ist der monatliche Geldeingang auf den Freibetrag begrenzt. Die landläufige Meinung ist, dass Geld auf dem P-Konto oberhalb des Pfändungsfreibetrages sofort gepfändet wird. Aber das stimmt nicht. Das Geld wird nämlich erst auf ein Auskehrungskonto umgebucht. Das Auskehrungskonto ist ein Unterkonto des Pfändungsschutzkontos. In diesem Artikel erfährst du, was mit zuviel Geld auf dem P-Konto passiert und ab wann kein Pfändungsschutz mehr besteht. Zudem behandeln wir hier auch das Thema unverbrauchtes Guthaben auf dem P-Konto in den Folgemonat zu übertragen. Hierzu gibt es ab Dezember 2021 eine geänderte Rechtsprechung, welche vorteilhaft für Schuldner ist. Zudem werden die beiden Themen oftmals verwechselt.

Es gibt 2 ähnliche Fälle mit unterschiedlicher Rechtsprechung die bei der Fragestellung „Was passiert mit zuviel Geld auf dem P-Konto?“ leicht verwechselt werden können:

Was passiert mit zuviel Geld auf dem P-Konto?

Wenn du den Freibetrag auf dem P-Konto überschritten hast, sendet die Bank das Geld nicht direkt an den Gläubiger. Stattdessen wandert das Geld oberhalb des Freibetrages in einen separaten Topf – das Auskehrungskonto. Hier ist das Geld vor dem Zugriff der Gläubiger noch geschützt. Allerdings kannst du als Schuldner ebenfalls nicht darauf zugreifen. Das Guthaben des Auskehrungskontos wird im nächsten Monat als Einkommen auf das P-Konto ausbezahlt. Wenn damit das Einkommen im Folgemonat erneut über dem Freibetrag ist, wird die Differenz wieder über das Auskehrungskonto einbehalten. Wenn sich dein Einkommen nicht verringert wird das Auskehrungskonto den Freibetrag also irgendwann auch überschreiten. Rechtlich gilt dies als „zu viel Geld auf dem P-Konto“ und daher wird dieser Überschuss dann an die Gläubiger ausbezahlt.

Wenn du den Freibetrag auf dem P-Konto überschritten hast, verschiebt die Bank den Überhang auf ein Auskehrungskonto. Hier ist das Geld noch vor den Gläubigern geschützt – allerdings kannst du ebenfalls nicht mehr darauf zugreifen. Erst wenn das Auskehrungskonto den Pfändungsfreibetrag ebenfalls überschreitet, wird der Überschuss gepfändet.

Was passiert mit zuviel Geld auf dem P-Konto?
Was passiert mit zuviel Geld auf dem P-Konto? Wenn der P-Konto Geldeingang höher als der Freibetrag ist, wird das Geld erst an den Gläubiger ausbezahlt, wenn das Auskehrungskonto den Freibetrag überschreitet – nicht das P-Konto selbst. Auf diesem bleibt das Geld zunächst noch geschützt.

Erst wenn das Auskehrungskonto mehr Guthaben als der Freibetrag aufweist, ist zuviel Geld auf dem P-Konto und die Bank pfändet den Überschuss. Da die Pfändung durch das Verschieben des Geldes in ein zusätzliches Unterkonto aufgeschoben wird, spricht man auch von einem Zahlungs-Moratorium oder Zahlungsaufschub. Die rechtliche Grundlage für den Zeitpunkt „zuviel Geld auf dem P-Konto“ liefern die Paragrafgen 835 ZPO und 850k ZPO, die das gerade Erklärte in feinstem Juristendeutsch darstellen.

Ein einfaches Beispiel was mit zuviel Geld auf dem P-Konto passiert

Wenn du zum Beispiel einen Freibetrag von 1252,64 € und ein Einkommen von 1.900 € netto hast, fließen im ersten Monat 647,36 € (1.900 € – 1252,64 €) auf das Auskehrungskonto. Die Bank bezahlt dann nur den Freibetrag über 1252,64 € auf dein P-Konto aus.

Im zweiten Monat bei gleichem Verdienst fließen erneut 647,36 € auf das Auskehrungskonto. Du erhältst abermals 1252,64 € aufs P-Konto für deinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Allerdings sind nun insgesamt 1294,72 € (2 x 647,36 €) auf dem Auskehrungskonto, was oberhalb des Freibetrags von 1252,64 € liegt. Daher zahlt die Bank die Differenz von 42,08 € (1294,72 € – 1252,64 €) an den Gläubiger aus.

Im Beitrag P-Konto eröffnen: Infos, Tipps und Tricks findest du eine aktuelle Pfändungstabelle. Hier kannst du ablesen welche Beträge auf dem Pfändungsschutzkonto geschützt werden können.


Was passiert wenn der P-Konto Geldeingang höher als der Freibetrag ist?

Wenn der P-Konto Geldeingang höher als der Freibetrag ist, fließt das Geld zunächst in einen separat geführten Geldtopf. Dies ist das Auskehrungskonto. Die Bank pfändet das überschüssige Geld also nicht sofort. Stattdessen sammelt die Bank das Geld erst in dem separaten Geldtopf an. Erst wenn dieser Geldtopf den Freibetrag überschreitet, pfändet die Bank das Geld.

Dabei ist das Geld auf das Auskehrungskonto zunächst vom Zugriff der Gläubiger geschützt. Allerdings kannst du selbst auch nicht darauf zugreifen. Stattdessen wird es dir im Folgemonat als Einkommen „ausbezahlt“. Wenn du im Folgemonat unterhalb des Freibetrags liegst, wird dein Einkommen durch das Geld aus dem Auskehrungskonto bis zum Freibetrag aufgestockt. Der Rest verbleibt auf dem Auskehrungskonto .

Auf das separte Auskehrungskonto können weder Schuldner noch Gläubiger zugreifen. Er dient einzig der Absicherung des Schuldners, falls sein Einkommen in den nächsten Monaten sinkt.

Wenn du im Folgemonat erneut einen Geldeingang oberhalb des Pfändungsfreibetrags auf dem P-Konto hast, erhöht sich die Summe auf dem Auskehrungskonto solange, bis die Geldmenge den Freibetrag übersteigt. Diesen Überschuss bezahlt die Bank an den Gläubiger aus. Somit ist der doppelte Freibetrag (auf dem P-Konto als monatlich geschützter Geldeingang + der Puffer auf dem Auskehrungskonto) vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt. Du selbst kannst aber nur über den einfachen Freibetrag verfügen, da weder Schuldner noch Gläubiger Geld vom Auskehrungskonto abheben können.

Die folgende Grafik – welche weiter oben schonmal eingeblendet war – veranschaulicht was passiert, wenn der Geldeingang auf dem P-Konto höher als der Freibetrag ist.

Was passiert mit zuviel Geld auf dem P-Konto?
Wenn der P-Konto Geldeingang höher als der Freibetrag ist, wird das Geld erst an den Gläubiger ausbezahlt, wenn das Auskehrungskonto den Freibetrag überschreitet.

Guthaben auf dem P-Konto unterhalb des Pfändungsfreibetrages in den nächsten Monat übertragen

Du kannst unverbrauchtes Guthaben auf dem P-Konto in den nächsten Monat übertragen. Dies ist das zweite Thema dieses Beitrags, welches nicht mit ersterem verwechselt werden darf. Es handelt sich dabei in gewisser Weise ebenfalls um „zuviel Geld auf dem P-Konto“ – denn du hast mehr Geld als du zum Leben in einem Monat benötigt auf dem P-Konto. Der Unterschied zum ersten Fall liegt darin, dass du beim Verschieben von Guthaben in den nächsten Monat unterhalb des Freibetrags bleibst. Du verbrauchst also lediglich geschütztes Geld. Das sollte doch kein Problem sein, da das Geld durch den Freibetrag geschützt ist? Leider ist die Sache nicht ganz so einfach. Wenn du Guthaben auf dem P-Konto unterhalb des Pfändungsfreibetrages in den nächsten Monat übertragen möchtest funktioniert das so:

Unverbrauchtes Guthaben auf dem P-Konto in den nächsten Monat hinübernehmen - Ohne Abführung an Schuldner bis 3 Monate
Zuviel Geld auf dem P-Konto? Der Gesetzgeber erlaubt seit Dezember 2021 einen Übertrag in 3 Folgemonate.

Du kannst Geld auf dem P-Konto Betrag nur maximal 3 Monate übertragen Dies gilt auch für Guthaben unterhalb des Pfändungsfreibetrages. Wenn du das Geld in den vierten Monat überträgst wird es gepfändet, obwohl es sich um geschütztes Guthaben handelt.

Unverbrauchtes Guthaben auf dem P-Konto in den nächsten Monat hinübernehmen - Mit Abführung an Schuldner wenn öfter als 3x über Monatsgrenze transferiert wird
Ab dem vierten Monat wird das übertragene Geld gepfändet. Obwohl es sich um geschütztes Guthaben handelt, empfindet der Gesetzgeber es als „zuviel Geld auf dem P-Konto“

Diese Regelung gilt ab dem 1.12.2021 und ist im im § 899 Abs. 2 Satz 1 ZPO zu finden. Mit der alten Regelung (vor dem 1.12.2021) im § 850k Abs.1 Satz 3 ZPO war das Ansparen sogar nur für den folgenden Monat möglich.

Achtung beim übertragen von unverbrauchtes Guthaben auf dem P-Konto in den nächsten Monat.
Vorsicht beim Guthabenübertrag über Monatsgrenzen hinweg beim P-Konto!

Achtung: Beim übertragen von unverbrauchtes Guthaben auf dem P-Konto in den nächsten Monat. Ab dem vierten Geldübertrag in den Folgemonat pfändet die Bank auch geschütztes Guthaben! In unserem Beispiel wird der Übertrag von Monat 1 auf Monat 2 in Höhe von 50 € beim Monatswechsel von Monat 4 zu Monat 5 gepfändet, da er bereits dreimal zuvor schon übertragen wurde.

Beispiel zum Übertrag von Guthaben auf dem P-Konto unterhalb des Pfändungsfreibetrages in den nächsten Monat

Petra Keller ist Single und hat keine weiteren Unterhaltsverpflichtungen. Sie besitzt ein P-Konto und möchte Rücklagen für eine neue Waschmaschine bilden, da die alte bereits merkwürdige Geräusche beim Schleudern macht. Laut Pfändungstabelle stehen Petra 1294,72 € an Freibetrag. Petra arbeitet bei einer Gebäude-Reinigung. Ihr Einkommen beträgt 1.100 € monatlich. Damit liegt Petra unterhalb des Pfändungsfreibetrages und muss kein Einkommen an Gläubiger abtreten.

Guthaben für eine Anschaffung eine Waschmaschine mit dem P-Konto ansparen? Ein heikles Unterfangen, bei dem schnell gepfändet werden kann.
Guthaben für eine Anschaffung eine Waschmaschine mit dem P-Konto ansparen? Ein heikles Unterfangen, bei dem schnell gepfändet werden kann

Wenn Petra sich nun eine Waschmaschine anschaffen möchte, kann sie jeden Monat hierfür etwas Geld zurück legen. Allerdings sollte Petra nicht zu lange mit dem Kauf warten. Denn wenn das Geld öfter als dreimal in den nächsten Monat übernommen, pfändet es die Bank. In untenstehender Tabelle wird ersichtlich, dass Petra bei einer monatlichen Ansparung von 50 € maximal 200 € an Guthaben für die Waschmaschine ansparen kann. Denn alles darüber pfändet die Bank. Es ist allerdings nach alter wie nach neuer Regelung empfehlenswert, das Geld am Monatsende sofort abzuheben, um Probleme beim Ansammeln von Guthaben auf dem P-Konto zu vermeiden.

Vorsicht beim Ansammeln von Guthaben auf dem P-Konto

Rechtlich ist es möglich Guthaben auf dem Pfändungsschutzkonto anzusammeln und nach neuer Regelung ab 1.12.2021 drei Monate lang in den Folgemonat zu übertragen. Dies siehst du in untenstehender Tabelle. Allerdings kommt es auch nach neuer Regelung bei der vierten Übertragung in den Folgemonat zu einer Abführung des Geldes an die Gläubiger. Vorausgesetzt die Bank ist ehrlich zu dir und kennt die Regeln. Aber dazu später mehr.

In der Tabelle ist die Übertragung von Guthaben auf dem P-Konto in den Folgemonat nach neuer und alter Regelung gegenübergestellt.

 Neue Regelung ab 1.12. 2021Alte Regelung bis 1.12. 2021

Monat 1

Neue Regelung ab 1.12. 2021
Übertragenes Guthaben in Folgemonat:
50 €
Davon gepfändet:

0 €

Summe angespartes Guthaben am Monatsende:

50 €

______________________________________________________
Alte Regelung bis 1.12. 2021
Übertragenes Guthaben in Folgemonat:
50 €
Davon gepfändet:

0 €

Summe angespartes Guthaben am Monatsende:

50 €

Monat 2

Neue Regelung ab 1.12. 2021
Übertragenes Guthaben in Folgemonat:
50 €
Davon gepfändet:

0 €

Summe angespartes Guthaben am Monatsende:

100 €

______________________________________________________
Alte Regelung bis 1.12. 2021
Übertragenes Guthaben in Folgemonat:
50 €
Davon gepfändet:

0 €

Summe angespartes Guthaben am Monatsende:

100 €

Monat 3

Neue Regelung ab 1.12. 2021
Übertragenes Guthaben in Folgemonat:
50 €
Davon gepfändet:

0 €

Summe angespartes Guthaben am Monatsende:

150 €

______________________________________________________
Alte Regelung bis 1.12. 2021
Übertragenes Guthaben in Folgemonat:
50 €
Davon gepfändet:

50 €

Summe angespartes Guthaben am Monatsende:

100 €

Monat 4

Neue Regelung ab 1.12. 2021
Übertragenes Guthaben in Folgemonat:
50 €
Davon gepfändet:

0 €

Summe angespartes Guthaben am Monatsende:

200 €

______________________________________________________
Alte Regelung bis 1.12. 2021
Übertragenes Guthaben in Folgemonat:
50 €
Davon gepfändet:

50 €


100 € (in Summe)

Summe angespartes Guthaben am Monatsende:

100 €

Monat 5

Neue Regelung ab 1.12. 2021
Übertragenes Guthaben in Folgemonat:
50 €
Davon gepfändet:

50 €

Summe angespartes Guthaben am Monatsende:

200 €

______________________________________________________
Alte Regelung bis 1.12. 2021
Übertragenes Guthaben in Folgemonat:
50 €
Davon gepfändet:

50 €


150 € (in Summe)

Summe angespartes Guthaben am Monatsende:

100 €

Monat 6

Neue Regelung ab 1.12. 2021
Übertragenes Guthaben in Folgemonat:
50 €
Davon gepfändet:

50 €


100 € (in Summe)

Summe angespartes Guthaben am Monatsende:

200 €

______________________________________________________
Alte Regelung bis 1.12. 2021
Übertragenes Guthaben in Folgemonat:
50 €
Davon gepfändet:

50 €


200 € (in Summe)

Summe angespartes Guthaben am Monatsende:

100 €

Wenn du allerdings im ersten Monat 50 € übertragen möchtest und in den folgenden 3 Monaten erneut 50 € in den Folgemonat übertragen möchtest, kann es Irritationen geben, ob die 50 € nun aus dem ersten, zweiten, dritten oder vierten Monat sind. Technisch kann die Bank den Ursprung des Geldes über das FIFO Prinzip (First in First out) zwar problemlos feststellen, allerdings gab es beim Commerzbank P-Konto in der Vergangenheit diesbezüglich immer wieder Probleme. Dabei führte die Commerzbank das Geld zu früh an die Gläubiger ab. Wie bereits beschrieben gilt auch nach der neuen Regelung:

Es ist empfehlenswert, das Geld vor dem Monatswechsel abzuheben, um Probleme beim Übertrag von Guthaben in den Folgemonat beim P-Konto zu vermeiden.

In der Vergangenheit hat die Bank oftmals zu früh Geld an die Gläubiger abgeführt. Sobald der Zahlungsaufschub vorbei war, kehrten manche Banken die kompletten Überschuss an die Gläubiger aus. Obwohl die Beträge in Wirklichkeit aus dem zweiten Monat (es galt noch die alte Regelung) stammten.

Denn auch wenn die rechtliche Lage eindeutig ist, ist nicht sichergestellt, dass alle Banken die Regelungen kennen und auch so befolgen.

Wenn du zuviel Geld auf dem P-Konto hast, kannst du trotz Pfändung dein Geld schützen

Wenn du zu viel Geld auf deinem P-Konto hast, solltest du dir Gedanken darüber machen, wie du es vor dem Zugriff der Gläubiger schützen kannst, damit du nicht in Not gerätst.

Im Artikel „Pfändungsschutz Konto eröffnen: Neues Konto trotz Pfändung eröffnen?“ erfährst du einen alternativen Weg wie du vorgehen kannst, um dein Geld vor dem Zugriff von Gläubigern in Sicherheit zu bringen. Im verlinkten Artikel findest du auch eine Anleitung, wie du mithilfe von P-Konten von Paycenter, Vivid* oder Tomorrow* ein P-Konto trotz Schulden eröffnen kannst. I

Insbesondere wenn deine Hausbank den Eröffnungsantrag zum P-Konto bereits abgelehnt hat, findest du im Artikel alternative Handlungsmöglichkeiten.

Schnell beantwortet: Verwandte Fragen zum Thema „Was passiert mit zuviel Geld auf dem P-Konto“

Was passiert mit Geld über dem Freibetrag beim P-Konto?

Wenn du im Folgemonat erneut einen Geldeingang oberhalb des Pfändungsfreibetrags auf dem P-Konto hast, erhöht sich die Summe auf dem Auskehrungskonto solange, bis die Geldmenge den Freibetrag übersteigt. Erst dieser Überschuss wird an den Gläubiger ausbezahlt. Somit ist der doppelte Freibetrag vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt. Du selbst kannst aber nur über den einfachen Freibetrag verfügen.

P-Konto Freibetrag überschritten: Wie komme ich an mein Geld?

Wenn der Freibetrag beim P-Konto überschritten ist, fließt das Geld auf das Auskehrungskonto. Weder du noch der Gläubiger hat darauf Zugriff. Über das Geld aus diesem Geldtopf kannst du erst verfügen, wenn deine monatlichen Einnahmen unterhalb des Freibetrags liegen. Alternativ kannst du einen Antrag auf Erhöhung des Freibetrags stellen um an dein Geld aus dem Auskehrungskonto im Folgemonat zu kommen.

Wie viel Geld darf man auf einem P-Konto haben

Auf einem P-Konto darf man nur den Freibetrag an Geld haben. Höhere Geldeingänge wandern auf das Auskehrungskonto. Die aktuellen Freibeträge findest du in dieser Pfändungstabelle auf der Seite „P-Konto eröffnen: Infos, Tipps und Tricks“

Wann geht das Geld auf dem P-Konto an den Gläubiger?

Das Geld auf dem P-Konto geht an den Gläubiger, wenn der zurückgehaltene Betrag auf dem Auskehrungskonto den Freibetrag überschreitet. Auf diesem Konto wird das Geld oberhalb des Freibetrags zunächst angesammelt, bevor es ausbezahlt wird. Somit steht dir einmal der Freibetrag auf dem P-Konto zum Leben zur Verfügung, zum anderen bildet die Bank aus Überschüssen eine Rücklage bis zur Höhe des Freibetrags auf dem Auskehrungskonto . Erst wenn der Freibetrag auf dem Auskehrungskonto erneut überschritten wird fließt das Geld auf dem P-Konto an den Gläubiger.

Schreibe einen Kommentar