Einstiegshürden bei Robo Advisors sinken

Die Anbieter der Robo Advisors wenden sich zunehmend an eine jüngere Kundschaft. Dabei verfügt Generation Y über weitaus weniger Vermögen als die Baby-Boomers. Konsequenterweise müssen Anbieter die Einstiegshürden bei Robo Advisors sinken lassen, um jüngere Kunden von ihrem Angebot zu überzeugen. Im Artikel sind 3 Gründe aufgezeigt, wie Robo Advisors das Discount Prinzip auf die Fondsbranche übertragen. Zudem gebe ich abschließend einen Ausblick auf den Robo Advisor Markt und stelle meine 3 favorisierten Anbieter vor.

Warum die Einstiegshürden bei Robo Advisors sinken?

Erster Grund: Die Robo Advisors verzichten auf Ihre Gebühren

Beispiel: Quirion*: Der Durchschnittskunde ist laut Angaben des Anbieters aktuell in etwa 50 Jahre alt. Knapp elf Prozent der Kunden waren im Herbst 2019 unter 30. Quirion erleichterte den Vermögensaufbau für Neuanleger und Berufseinsteiger, indem der Robo Advisor seinen Mindestanlagebetrag auf 1.000 Euro senkte. Zudem strich der Anbieter die Servicegebühr für die ersten angelegten 10.000 Euro vollständig zusammen. Niedrige Kosten zusammen mit einer geringen Mindestanlage von 1.000 Euro sind somit auch für Anleger die gerade erst ins Berufsleben starten eine echte Alternative. Gerade im anhaltenden Niedrigzinsumfeld können Personen ohne Börsenerfahrung ihr Geld durch einen Robo Advisor vor der Inflation schützen. Für Kunden bietet quirion übrigens auch Sparpläne mit Raten ab 30 Euro im Monat an.

Empfelung: Robo Advisor Quirion. Mindestanlage 1.000 Euro; 10.000 Euro gebührenfrei anlegen (Ausnahme: ETF Gebühren); Sparpläne ab 30 Euro

Zunächst war die Absenkung des Mindestanlagebetrags auf 1.000 Euro nur als Testlauf gedacht. Man wollte sehen, ob es dadurch möglich ist eine jüngere Kundschaft vom Angebot der Robo Advisors zu überzeugen. Da das Angebot sehr gut angenommen wurde, entschied sich quirion den Test weiterlaufen zu lassen. Dadurch können Kunden weiterhin von einem geringen Mindestanlagebetrag von 1.000 Euro profitieren. Es gibt jedoch noch 2 weitere Gründe, weshalb die Einstiegshürden bei Robo Advisors auch in Zukunft weiter sinken werden.

Warum die Einstiegshürden bei Robo Advisors sinken?

Zweiter Grund: Auch die Fondskosten befinden sich im Sinkflug

Des weiteren dürften auch die Fondskosten in Zukunft weiter sinken.Bei den ETFs setzt sich zumindest der Trend zu niedrigeren Gebühren fort. Der zweitgrößte Vermögensverwalter Anbieter weltweit – Vanguard – senkt seit vielen Jahren bereits kontinuierlich die Kosten. Ende 2019 senkte Vanguard die Gebühren für 13 ETF und 18 Index-Fonds. Die ETFs werden seitdem mit Gebühren von nur noch 0,12 Prozent verwaltet, bei den Indexfonds sind es noch schmale 0,16 Prozent.

Das Discount-Prinzip ist ein Erfolgsrezept im Fondsgeschäft. Durch konsequente Kostensenkungen entwickelt sich der Markt von einem Nischenmarkt zu einem Massenmarkt. Der so befeuerte Markt lässt Fondsmanager aktiver Fonds mittlerweile alt aussehen. Im Gegensatz zu den passiven Fonds verlangen aktive Fonds etwa zwischen 1- 2 % jährlich an Gebühren. Dies können die ETFs, wie am Beispiel von Vanguard gezeigt, problemlos unterbieten. In der Grafik sind die Kosten der Geldanlage über Wissen und Aufwand exemplarisch aufgetragen.

Die Einstiegshürden bei Robo Advisors sinken immer weiter. Haben Robo Advisor die aktiven Fonds bereits deutlich hinter sich gelassen, ist davon auszugehen, dass sich die Kosten in Zukunft kaum noch von den Kosten eines ETF Portfolios unterscheiden. Bei Quirion* ist das für die ersten 10.000 Euro bereits heute schon der Fall. Anbieter wie Quirion habe ich in der Grafik als Discount Robo Advisor bezeichnet. Sie liegen von den Kosten gleichauf mit ETFs, bieten aber einen deutlich besseren Service.

Die Gebühren einer Geldanlage über Wissen & Aufwand aufgetragen. Haben Robo Advisor die aktiven Fonds bereits deutlich hinter sich gelassen, ist davon auszugehen, dass sich die Kosten in Zukunft kaum noch von den Kosten eines ETF Portfolios unterscheiden. Bei Quirion ist das für die ersten 10.000 Euro bereits heute schon der Fall. Anbieter wie Quirion habe ich in der Grafik als Discount Robo Advisor bezeichnet. Sie liegen von den Kosten gleichauf mit ETFs, bieten aber einen deutlich besseren Service.  Einstiegshürden bei Robo Advisors sinken vermutlich auch in Zukunft weiter.
Die Gebühren einer Geldanlage über Wissen & Aufwand aufgetragen. Haben Robo Advisor die aktiven Fonds bereits deutlich hinter sich gelassen, ist davon auszugehen, dass sich die Kosten in Zukunft kaum noch von den Kosten eines ETF Portfolios unterscheiden. Bei Quirion ist das für die ersten 10.000 Euro bereits heute schon der Fall. Anbieter wie Quirion habe ich in der Grafik als Discount Robo Advisor bezeichnet. Sie liegen von den Kosten gleichauf mit ETFs, bieten aber einen deutlich besseren Service.

Warum die Einstiegshürden bei Robo Advisors sinken?

Zweiter Grund: Auch die Fondskosten befinden sich im Sinkflug

Neben den bereits aufgeführten Gründen, dass sowohl die Robo Advisors als auch die Fondsanbieter kontinuierlich an der Kostenschraube drehen, gibt es für den Preisverfall bei Robo Advisors noch einen dritten Grund. Seit Ende 2019 verlangt Die Deutsche Börse in ihrem Handelssystem Xetra keine Transaktionsentgelte mehr, sofern es sich um eine Robo Order oder einen ETF-Sparplan handelt. Ziel dieser Aktion sei es, diese Anlageformen attraktiver zu machen.

Dies waren 3 Gründe, die zeigen, weshalb es zukünftig zu weiteren Kostensenkungen bei den Robo Advisors kommen wird. Dadurch werden Einstiegshürden bei Robo Advisors auch zukünftig weiter sinken.

Im Folgenden gebe ich einen Ausblick auf den Robo Advisor Markt und stelle meine 3 favorisierten Anbieter vor. Diese überzeugen auch heute schon mit niedrigen Einstiegshürden und sind daher auch für junge Anleger, wie beispielsweise Berufseinsteiger einen Blick wert.

Ausblick zum Markt der digitalen Anlagehelfer

Im andauernden Niedrigzinsumfelds der letzten zehn Jahre haben Robo Advisors seit ihrer deutschen Einführung im Jahr 2013 in kurzer Zeit die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Große Investmentfonds vertrauen mittlerweile auf die softwaregestützte Geldanlage durch Robo Advisors. Die Vorteile des digitalen Geschäftsmodells liegen dabei auf der Hand: Ein Großteil der Kosten kann ebenso entfallen wie subjektive Entscheidungen des bisherigen Geschäfts. Aufgrund der Vielzahl der Anbieter und dem noch jungen Markt ist in den nächsten Jahren mit einer Konsolidierung der Anbieter zu rechnen. Es ist also davon auszugehen, dass die Anzahl der Robo Advisors stark schrumpft. Obwohl Robo Advisors in den vergangenen Jahren ein Erfolgsmodell waren, müssen sie sich erst noch in einem Bärenmarkt und dem damit verbundenen Rückzug der Anlagegelder unter Beweis stellen.

Robo Advisors verwalten immer mehr Kundengelder

Die Konkurrenz wird interessiert zuschauen bei der Entwicklung von Quirion*, der regelmäßig gute Testresultate bei Verbraucherschützern erreicht. 2019 lag die Gesamtsumme bei rund 7.500 Millionen Euro, die Investoren über Robo Advisors angelegt hatten. 2020 prognostiziert Statista einen weiteren Anstieg der verwalteten Gelder um etwa 65 % auf über 12.300 Millionen Euro. Der Anbieter Quirion konnte 2018 seine Nutzerzahl mehr als verdoppeln. Nach Start der Absenkung des Mindestanlagebetrags konnte der Anbieter einen weiteren starken Kundenzuwachs innerhalb weniger Wochen verzeichnen.

Da der Markt um Robo Advisors mittlerweile mit über 30 Anbietern stark umkämpft ist, wird es in Zukunft zu weiteren Absenkung der Einstiegshürden kommen. Dies wird von Verbraucherschützern als gewünscht angesehen. Für die Robo Advisors ist es offenbar derzeit der einzig möglich Weg nicht aus dem Markt gedrängt zu werden.

Empfehlenswerte Anbieter mit niedrigen Einstiegshürden

Die Grundsätze einer langfristig erfolgreichen Geldanlage sind eine Asset Allokation entsprechend Ihres Risikoprofils und geringe jährliche Kosten. Anders als häufig behauptet und vermutet wird sind dies die Hauptfaktoren einer langfristig erfolgreichen Geldanlage. Im Robo Advisor Vergleich werden diese Grundsätze von den günstigen Robo Advisors Growney, Quirion und Weltinvest sehr gut umgesetzt. Sollten Sie sich für einen der Anbieter entscheiden, heißt es dann im nächsten Schritt: konsequent an der Strategie festzuhalten. So bleiben Sie langfristig erfolgreich.

Bei Quirion* können Sie bereits ab einer monat­li­chen Spar­rate von 30 Euro in ETFs investieren. Zudem wurde  Quirion* im August Testsieger bei der Stiftung Warentest. Einen einfach zu handhabenden und günstigen Robo Advisors mit ausreichenden Risikoklassen wird auch von Growney* angeboten. Einen Testbericht zu Growney* finden Sie hier. Wenn Sie bereits konkretere Vorstellungen von Ihrer Geldanlage haben, ist der Anbieter Weltinvest* einen Blick wert.



Konto-Kredit-Vergleich.de Empfehlung: Robo Advisor Quirion

Quirion: Robo-Advisor mit passivem Anlageansatz

  • Sparpläne ab 30 Euro pro Quartal
  • Testsieger bei Stiftung Warentest.
  • Bestes Qualitätsurteil bei geringsten Kosten.
  • Aktion: bis 10.000 € kostenfrei anlegen.
  • Fokus auf Industriestaaten
  • Neukundenaktion bis 31.01.2020: 30 € Sparrate geschenkt

Zum Anbieter: Quirion

Growney: Robo Advisor mit passivem Anlageansatz

  • Einfache Eröffnung durch simplen Fragebogen mit 10 Fragen (siehe Testbericht)
  • Fokus auf Industriestaaten und Schwellenländern
  • Laut €uro am Sonntag Bester Robo Advisor 2019
  • 5 Rendite, Risiko und steueroptimierte ETF-Portfolios
  • Ohne Mindestanlagebetrag, keine Kündigungsfristen

Zum Anbieter: Growney

Weltinvest: Unterstützender Robo Advisor für Selbstentscheider

  • Sehr geringe Kosten von nur 0,49 % p.a.
  • Geringe Mindestanlage schon ab 500 Euro
  • Sparplan ab 50 Euro
  • Weltsparen nutzt Vanguard ETFs.
  • Durch die genossenschaftliche Struktur der Vanguard Gruppe stehen Anlegerinteressen immer im Mittelpunkt

Die Empfehlungen sind alle durch passive ETF Portfolios umgesetzt und kostenoptimiert. Dadurch kosten Sie den Anleger weniger als 1 Prozent Gebühren jährlich. Des Weiteren kümmern sich die empfohlenen Anbieter komplett um die technische Umsetzung der Strategie.

>> Warum ich und zahlreiche Wissenschaftler den passiven Ansatz für richtig halten <<

Einstiegshürden bei Robo Advisors sinken: Fazit

In diesem Artikel sind 3 Gründe aufgezeigt, wie Robo Advisors das Discount Prinzip auf die Fondsbranche übertragen. In erster Linie drehen Sie dazu selbst stark an der Kostenschraube und senken die Einstiegshürde in Form des Mindestanlagebetrags. Dies wurde am Beispiel des Anbieters Quirion aufgezeigt. Zum zweiten sind die ETF Gebühren bereits seit vielen Jahren in einer Abwärtsspirale. Zum dritten hat auch die Deutsche Börse beim Handel über XETRA ETFs und Robo Advisors von Gebühren befreit.

Es ist davon auszugehen, dass die Preisspirale sich weiter abwärts drehen wird und es daher zu einer starken Zunahme von durch Robo Advisors verwalteten Geldern kommen wird. Gleichermaßen wird sich die Anzahl der Anbieter reduzieren, damit Skaleneffekte besser ausschöpfbar sind. Durch diese 3 Maßnahmen, lassen Robo Advisors, die ETF Anbieter und XETRA die Einstiegshürden bei Robo Advisors sinken. Für weitere Informationen zum Thema Robo Advisor empfehle ich einen Anbietervergleich und das Durchlesen meines Ratsgeberartikels zum weiteren Wissensaufbau.

Meine Empfehlung für einen Robo Advisor ist Quirion* Bei Quirion können Sie bereits ab einer monat­li­chen Spar­rate von 30 Euro in ETFs investieren. Zudem wurde  Quirion* im August Testsieger bei der Stiftung Warentest. Einen einfach zu handhabenden und günstigen Robo Advisors mit ausreichenden Risikoklassen wird auch von Growney* angeboten. Einen Testbericht zu Growney* finden Sie hier. Wenn bereits konkretere Vorstellungen der Geldanlage bestehen, ist der Anbieter Weltinvest* einen Blick wert.



Konto-Kredit-Vergleich.de Empfehlung: Robo Advisor Quirion

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Disclaimer: Es handelt sich um gut recherchierte, aber dennoch unverbindliche Informationen. Keinesfalls handelt es sich um Kaufempfehlungen! Die Wertentwicklung in der Vergangenheit garantiert keine zukünftigen Ergebnisse.

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